Fashion

Die Fashion-Welt folgt eigenen Gesetzen

Im Spannungsfeld zwischen immer schärferem Wettbewerb auf den Modemärkten, zunehmender Globalisierung in Beschaffung und Vertrieb und nachhaltig verändertem Orderverhalten müssen Sie sich behaupten.

Lieferfähigkeit, Terminsicherheit und Serviceleistungen sind daher Maßstab für die Gestaltung der Geschäftsprozesse in Beschaffung, Produktion und Vertrieb.

Nur der schnelle und sichere Informationsfluss innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette garantiert Ihnen ein erfolgreiches Bestehen am Markt.

Nachfolgend aufgeführte Softwaremodule kommen seit Jahren erfolgreich in der Fashion- Branche zum Einsatz (Auszug):

SICSone/wws® Warenwirtschaft

Das komplette Verwaltungs- und Warenwirtschaftssystem mit den speziellen Branchenfunktionen für die Fashion-Industrie.

 

SICSone/pdm® Produkt-Daten-Management

Das Modul ist ein Entwicklungs- und Anwendungssystem für die Modellentwicklung und liefert passende Basisdaten für eine Verkürzung der Produktentwicklungs- und Durchlaufzeiten.

 
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more than one...
 
Mit der Beratungskompetenz und der passenden modular  aufgebauten Softwarereihe SICSone® erhalten Sie ein “Rundum - Sorglos-Paket”, auch PLM - Product Lifecycle Management System genannt.

SICSone steht Ihnen mit ihrer langjährigen Fach- und Beratungskompetenz begleitend von der Anforderungsanalyse bis hin zum Point of Sales zur Verfügung.

Gemeinsam erarbeiten wir mit Ihnen individuelle Methoden, Prozesse und Organisationsstrukturen. Anschließend entwickeln wir für Sie ein strategisches Konzept, das durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt werden muss. Sie entscheiden nach ausführlicher Beratung und nach Konzepterstellung, welche Module aus dem SICSone® für Ihren Arbeitsprozess notwendig sind.

 

 

In 7 Schritten zu Ihrem auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes PLM:

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SICSone/pdm®

Stetig wachsende Herausforderungen in der Modebranche, wie kurze Produktzyklen erfordern ein schnelles und entschlossenes Handeln. Transparenz in den internen Abläufen durch aktuelle und aussagekräftige Indikatoren gewährleisten rechtzeitige Weichenstellungen für marktgerechte Produktentwicklung und Gestaltung der Geschäftsprozesse in Beschaffung, Produktion und Vertrieb. Nur der schnelle und sichere Informationsfluss innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette garantiert ein erfolgreiches Bestehen am Markt.

Um diese Herausforderungen zu meistern, haben wir für Sie, zur Unterstützung Ihrer Geschäftsprozesse, unsere Businesslösung SICSone/pdm® entwickelt.

Wie funktioniert unser SICSone/pdm®?

Ein Produktdatenmanagement ist gefragt, wenn es ernst wird mit der Kollektion. Bei den Vorentscheidungen geht es um die Realisierung der Themen und Ideen, Modell für Modell. Für die Modellkartenerstellung werden in unserem PDM-System die bereits im Themenboard und Modellaufträgen erarbeiteten Daten übernommen. Sie werden nun um die eigentliche Produktspezifikation, wie technische Skizzen, Schnittdaten, CAD-Daten, Maßtabellen, Modellbeschreibung und Stücklisten inklusive Größen- und Farbausmusterungen ergänzt. Sämtliche weiteren Dokumente, auch die außerhalb des Produktdatenmanagementsystems  entstehen, können über das Dokumentenmanagement eingebunden und verwaltet werden. So sind jederzeit alle benötigten Informationen für alle Beteiligten aktuell und vollständig abrufbar.
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Begleitet wird der Prozess von Funktionalitäten zur Integration in den Geschäftsprozess einschließlich aller notwendigen Sperrungen und Freigaben.Zu jedem Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses ist die Simulation einer Preisgestaltung möglich. Mehrere Varianten an Vorkalkulationen können durchgespielt werden. Mit der Freigabe der Vorkalkulation ist eine automatische Generierung von Preislisten möglich, inklusive der Kollektionsauszeichnung. Übersichtliche Statistiken und Auswertungen mit Skizze und Bildern begleiten den Gesamtprozess.
Diese können auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens individualisiert werden. Doch mit unserem PDM Tool  werden nicht nur Produktdatenorganisiert. Bei uns versetzt ein individuell anpassbares System von ToDo- und Checklisten die Kollektionsverantwortlichen jederzeit in die Lage, Aufgaben und Termine auf einen Blick im Auge zu behalten und das Produkt für Produkt und Lifecycle für Lifecycle.

Ist Kollaboration ein Schlagwort oder gelebte Realität?

Vernetzung ist das Zauberwort. Das Räderwerk im Modebusiness funktioniert nur, wenn alle Zahnräder aufeinander abgestimmt sind, unabhängig von deren Standort und Lage. Voraussetzung dafür ist uneingeschränkte Web-Fähigkeit. In unserer SICSone/fashion-suite® werden alle Funktionen über das Web bereitgestellt. Das Berechtigungskonzept ist rollenbasierend angelegt, so dass jeder Beteiligte auf die Daten und Informationen zugreifen kann, wie es seiner Funktion im Unternehmen entspricht. Der Zugriff erfolgt aktuell und in Echtzeit. Durch die Anbindung von Lieferanten an das System wird auch die zeitaufwändige Kommunikation im Zulieferbereich optimiert. Doch nicht nur die Vorstufe kann die partnerschaftliche Kollaboration nutzen. Reisende Mitarbeiter aus dem Einkauf sind Teil des Informations- und Datenaustauschzirkels. Vom Laptop, Netbook, Tablett oder Smartphone aus können Daten mit dem Unternehmensserver abgeglichen werden So können Preise direkt beim Kunden oder Lieferanten verhandelt und Orders vor Ort platziert werden, auch ohne Online zu sein. Zudem erleichtert der Zugriff auf die Produktspezifikationen die Durchführung von QS-Prüfungen direkt beim Lieferanten. Die Synchronisation kann der Reisende situationsbedingt vor oder nach seinen Terminen durchführen.
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Was sind die Kernpunkte unseres PDM-Produktes SICSone/pdm® in der Zusammenfassung?

  • EDV technische Begleitung des Designprozesses von der ersten Idee  über SMS bis zum POS
  • History und Know How für die Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen
  • Schnittstellen zu ERP-Systemen und CAD-Systemen für eine integrative Lösung

Die Kernpunkte bei ToDo- und Checklisten sind:

  • Organisation von Aufgaben mit Terminen und Verantwortlichen
  • Terminüberwachung mit Ampelfunktion über Priorisierung und Terminrahmen
  • beliebig vieler ToDo-Listen pro Produkt und Lifecycle

Die Kernpunkte beim Dokumentenmanagement sind:

  • Einbindung von externen Dokumenten ermöglicht den zentralen Zugang zu allen relevanten  Informationen
  • Direkte Bearbeitung unter Einbindung der verfügbaren Programme
  • Versionierung, Unterstützung gängiger Formate
  • Die zentrale Datensicherung garantiert Datensicherheit

Die Kernpunkte zur Kollaboration sind:

  • Die Webfähigkeit erlaubt den Zugriff auf aktuelle Informationen in Echtzeit
  • Vernetzung und Rollenberechtigung binden Lieferanten und Kunden ein
  • Nutzung von Internetdiensten wie Emails oder FTP-Zugänge

SICSone/wws®

Ist das komplette Verwaltungs- und Warenwirtschaftssystem (ERP) mit den speziellen Branchenfunktionen für die Textil- &- Fashionindustrie. Unsere Softwarelösung ist modular aufgebaut und orientiert sich an dem Organisationsgrad Ihres Unternehmens.

Worauf kommt es bei einem Warenwirtschaftssystem (ERP) für die Bekleidungs- & Textilindustrie an?

Bei einem Warenwirtschaftssystem geht es darum, Entscheidungen für die Auslieferung von Waren auf der Basis größtmöglicher Sicherheit hinsichtlich aller notwendigen Spezifikationen hinsichtlich Kapazitäten, Mengen, Preisen und Zeitfenstern treffen zu können. Es geht um nicht mehr aber auch nicht weniger als die richtige Ware zur richtigen Zeit in der richtigen Sortierung mit dem richtigen Preis an den richtigen Ort am richtigen PoS auf das richtige Regal zu bringen. Dieser Prozess verursacht eine kaum zu beziffernde Menge an Feindaten, die zusammengeführt, verarbeitet, bewertet, hochgerechnet und um die zusätzlichen Informationen jedes einzelnen Schrittes ergänzt entlang eines zentralen Zeitstrahls bis zum tatsächlichen Verkauf weitergeführt werden. Ein zentraler Bereich mit hoher Priorität ist daher die Verwaltung von Stammdaten. Diese umfasst die Teilbereiche Firmenstammdaten, Systemstammdaten und Grundstammdaten. Im Teilbereich der Firmenstammdaten befinden sich die Daten für die Firmensteuerung (z. B. Vertriebsstammdaten, Kollektionsstammdaten etc.), werden die Nummernkreise, alle Vorschriften sowie die Zugriffssteuerung verwaltet. Im Bereich der Systemstammdaten sind die Benutzerverwaltung und das Berechtigungskonzept für den Datenzugriff sowie die damit verbundenen Rollen hinterlegt. Zu den Grundstammdaten gehören die Auflistung der Länder, der Währungen und der benutzten Textarten und – nicht zuletzt - die wichtige Funktionalität des Kalenders. Hier werden die Kundenbeziehungen nach ihrer Struktur erfasst, ob der Kunde direkt bestellt und an wie viele Versandadressen geliefert werden soll (PoS oder einzelne Abteilungen) oder ob der Kunde über einen Einkaufsverband an einen Konzern weiter fakturiert oder an eine Zentralregulierung angeschlossen ist.

Doch Mode ist nicht gleich Mode. So haben sich traditionsbedingt unterschiedliche Prozessstränge bei den Produktstammdaten zwischen DOB und Haka ergeben. Modell und Artikel werden in der Haka separat betrachtet und werden auf der Modellseite über die Größen auf der Artikelseite über die Farben spezifiziert.

Beide fließen in die Zentralerfassung von Produkt, Modell- und Artikelvariante ein, um danach wieder modellseits in unterschiedliche Themen, artikelseits in unterschiedliche Lots und Sets aufzusplitten. Bei der DOB entfällt die Zentralerfassung nach Produkt, Modell- und Artikelvariante ganz und verteilt sich ausgehend vom Artikel und den Artikelvarianten direkt datenmäßig in Größen, Themen, Composés und Farben, ohne den Modellbereich separat zu behandeln.

Kurzbeschreibung der Funktionsbereiche unserer ERP Softwarelösung (Warenwirtschaft):

Stammdaten

  • Firmen-Steuerung
  • Zugriffs-Steuerung
  • Grundstammdaten
  • Kollektionsstammdaten

Versand/Fakturierung

  • Versand
  • Fakturierung
  • Retourenbearbeitung
  • Zollübergabe an Format-Export

SPS Saisonplanungssystem

  • Stammdaten
  • Planungsoptionen
  • Buchungen / Anzeigen

Materialwirtschaft

  • Material/Bestellung/Bestand
  • Material-Bedarfsermittlung
  • Material-Bilanz im Dialog
  • Material-Bestellung
  • Material-Reservierung
  • Material-Bestand
  • Material-Kommissionierung/-Bereitstellung

Fertigung

  • Fertigungs- /Bestellauftragsbearbeitung
  • Handelswarenbestellung Fertigteile
  • Druck aller Produktionspapiere
  • Bereitstellung Fertigungsmaterial
  • Barcodegestützte Wareneingangskontrolle am Produktionsort
  • Abruf/Bereitstellung von Ersatzmaterial
  • Unterstützung von qualifizierten Nachforderungen
  • Zollübergabe an Forma

Fertigwarenlager

  • Lagererfassung
  • Verkaufslager-Abwicklung
  • Sofortlager-Fakturierung
  • Abruflager-Verwaltung
  • NOS-Verwaltung
  • Inventur

Auftragsbearbeitung

  • Auftragserfassung
  • Info der Besteller
  • Erfassung mit/ohne

Lagerabsortierung

  • Erfassung mit/ohne Fertigungsabsortierung
  • Erfassung mit/ohne Auftragsabsortierung

MAE - Mobile Auftragserfassung

  • Stammdaten Funktionalitäten
Unser Warenwirtschaftssystem (ERP) ist Bestandteil der SICSone/fashion-suite®, unsere Lösung für Ihr Product-Lifecycle-Management in der Textil und Fashionbranche.

SICSone/control®

Kann ich meine Entscheidungen nach Fakten treffen?

Jenseits der bekannten Exceltabellen haben sich Methoden etabliert, die in der Lage sind, Geschäftsführern, Managern und Entscheidern in einem Unternehmen zu jedem Zeitpunkt und auf jedem Level der aktuellen Geschäftsprozesse Zahlenmaterial zur Verfügung zu stellen, das sie in die Lage versetzt, ihr operatives Handeln und ihre Geschäftsstrategien strategisch miteinander zu verknüpfen. Diese Methodik aus dem Bereich der Business Intelligence (BI) bildet die Basis sogenannter „Unternehmens-Cockpits“, Auskunftsverdichtungen, die nicht nur die buchhalterisch relevanten Betriebsdaten aufbereiten, sondern auch Einblick in das Tagesgeschäft z. B. der Produktion gewähren. Es mag sicher eine Überlegung wert sein, ob die Firmengröße ein derart komplexes Auskunftssystem grundsätzlich sinnvoll erscheinen lässt.

Das „Fashion Cockpit“, wie es Bestandteil von SICSone/erp® for Fashion ist, macht die Entscheidung pro oder contra leicht. Eine der wichtigsten Funktionen jeder Cockpit-Anwendung ist die Terminüberwachung aller Aktivitäten, die durch den Bestellvorgang initiiert worden sind und zu denen sich im Verlauf des Prozesses Anhänge wie z. B. Dokumente zuordnen lassen. Hilfreich und sinnvoll ist es darüber hinaus, dass die Auswertung der angezeigten Ergebnisse automatisiert verläuft und quasi auf einen Blick und einen Click verfügbar sind.  Beim Fashion-Cockpit von SICSone geschieht das mithilfe einer Ampelfunktion, die zugleich auch einen Alert-Mechanismus beinhaltet. Parameter wie Preisentwicklung, Umschlagshäufigkeit, Reichweite, Bestandshöhen, Lead times oder das Wertschöpfungspotenzial lassen sich darstellen und bewerten. Kapazitäten, Auslastungen, Auftragslage und Abverkaufszahlen am PoS sowie das Qualitätsniveau können sowohl geplant als auch analysiert werden. Planen und steuern lassen sich darüber hinaus mithilfe des Fashion-Cockpits auch die Erlösstrukturen. Zahlungsbewegungen und offene Posten sind mit der Ampelfunktionalität einfach zu überwachen, wodurch die Entscheider jederzeit Forderungsrisiken und Liquidität im Blick und im Griff behalten. So detailliert und aussagekräftig solche Daten für die Unternehmensleitung auch sein mögen, so müssen die Entscheidungen schließlich doch selbst gefällt werden, denn auch die perfekteste Warnfunktion kann nur den aktuellen Handlungsbedarf melden und Schwachstellen aufzeigen. In die Geschäftsprozesse eingreifen kann nur der Mensch. Eine gute Auswertungssoftware zeichnet sich durch ihren hohen betriebswirtschaftlichen und branchenspezifischen Funktionsumfang aus, so ist das Fashion-Cockpit ausgelegt. Die Informationen müssen buchstäblich per Knopfdruck zur Verfügung stehen und auf die jeweiligen Entscheidungsebenen und –Bedürfnisse angepasst sein. Nur dann wird der Anwender entlastet und kann sich den Konsequenzen aus der Auswertung der Daten widmen, jeden Tag aufs Neue.

SICSone/erp-cockpit®

Mehr Transparenz in der Modebranche durch unsere Branchenlösung

„SICSone/erp-cockpit®“featured by Stas.

Seit zwei Jahren haben wir eine Kooperation mit Stas, Reilingen! Stas entwickelt und vertreibt unter dem Namen Stas Control betriebswirtschaftliche Softwarelösungen (Business Intelligence) zur Planung, Analyse und Steuerung mittelständischer Unternehmen. Die Verbindung unseres Systems SICSone/erp for fashion und Stas Control kommt als integrierte Branchenlösung „SICSone/erp-cockpit®“ in der Bekleidungsindustrie zum Einsatz.

Unsere ERP-Lösung SICSone/erp for fashion ist aktuell bei Unternehmen wie Marc Aurel, Roy Robson oder Miro Radici im Einsatz. Diese Lösung bietet zwar die notwendigen Grundfunktionalitäten, ist aber für den ständig zunehmenden Informationsbedarf auf Dauer nicht ausreichend.

An diesem Punkt setzt die Kooperation mit Stas an. „Stas Control“ bietet genau die Funktionalitäten, die die aktuellen und künftigen Anforderungen unserer Kunden bereits jetzt erfüllen. Ein erster Test hat gezeigt, dass die Integration der Lösung tatsächlich einfach war. Auch der vordefinierte betriebswirtschaftliche Leistungsumfang überzeugt. Stas Control beweist Branchen-Knowhow und setzt genau an den Planungs- und Auswertungsdaten an, die aus Sicht einer Unternehmensführung von Interesse sind.

Für jeden Funktionsbereich Ihres Unternehmens bietet unsere Lösung verschiedene Cockpitauswertungen, die alle wichtigen Informationen zur Steuerung eines Funktionsbereiches darstellen. Die Darstellung erfolgt durch eine Ampelfunktion.
Somit können Entscheidungen schneller getroffen werden.

SICSone/sps®

Das Saisonplanungssystem (SPS) ist das Tool für die Fertigungs- und Beschaffungsplanung einer Kollektion. Hier werden quasi alle Fakten, die man für die Erstellung einer Kollektion braucht „in einen Topf geworfen“. Alle Daten, die zur Verplanung der Ressourcen von Bedeutung sind für die Kategorien, Termine, Aufträge und Produkte werden hier zusammengeführt und zueinander in Beziehung gesetzt. Das sind Basisdaten wie Transport- und Zollstammdaten, aber auch Anzahl und Kapazitäten der Fertigungsbetriebe, Warendurchlaufzeiten oder Daten für wechselnde Anforderungen die zu Engpässen führen können infolge besonderer Verarbeitungsvorschriften für Karos, Waschungen, Steppungen etc.

Dazu kommt ein zweiter „Topf“ an Informationen, die sich aus der Materialverfügbarkeit pro Fertigungsbetrieb rekrutieren. Aus der Kombination der Datensätze aus beiden „Informationstöpfen“ ergeben sich die Produktionsaufträge entweder an die einzelnen Fertigungsbetriebe oder als Bestellung von Handelsware. Fertigungsaufträge oder die Auftragung von Handelsware verlaufen auf gleicher Systembasis– analog der durchgängigen Grundstruktur im Ordermanagement – beide werden im Ablauf gesteuert wie eigene Produktionsaufträge. Die Aufträge werden je nach Art der Bestellung in das System eingegeben. Sie werden mit allen Details u. a. hinsichtlich Transportart und -routen, Finanzierung und notwendigen Stücklisten ergänzt und mit allen Papieren ersehen.

Ein aussagekräftiges Hochrechnungstool unterstützt die Entscheider bei der Lenkung der Warenströme. In einer zweiten Ebene läuft zeitgleich die Organisation von Abruf bis Bereitstellung der Materialien (z. B. Oberstoff, Futter, Etiketten etc.) ab. Sollen diese für die Handelsware als Beistellung versandt werden, werden die Materialdaten der Beistellungen mit den Bestellpapieren zusammengeführt.

Für den reibungslosen Ablauf aller weiteren Prozesse an diesem Punkt gibt es Schnittstellen zu Co-Systemen sowie zu unseren Partnern in den Bereichen Zoll (Format), Logistik (Remira) und Etiketten (Paxar/Avery Dennison) sowie bei der Fertigung für die Lagenoptimierung (Lago, Dennison) vorgesehen.

SICSone/fashion-lvd®

RFID-Zentrallagerlösung von SICSone und Centiveo

Mit unserem Allianzpartner Centiveo, Magdeburg haben wir es uns zur Aufgabe gemacht die Bekleidungsbranche bei der Einführung von RFID zu unterstützen. Wir wollen mit unserer Lösung vertikal aufgestellte Unternehmen und Filialisten der Bekleidungsbranche fit für RFID machen. Gemeinsam mit Centiveo haben wir daher unter dem Namen „Sicentifid Solutions" ein Paket bestehend aus SICSone-Software zur Steuerung von Zentrallägern sowie RFID-Hardware mit stationären und mobilen Lesegeräten von Centiveo geschnürt.

Beide Lösungen haben wir bereits gemeinsam beim Logistikdienstleister Fiege Megacenter Ibbenbüren im Einsatz. Fiege ist Zulieferer für das Bekleidungsunternehmen Gerry Weber, das in Sachen RFID als Vorreiter gilt. Das Projekt wurde binnen drei Monaten realisiert. In der Lieferkette haben wir mit unserer Software und RFID-Hardware von Centiveo die Prozesse innerhalb der Lagerlogistik sowie die Datenqualität im Warenverteilzentrum spürbar verbessern können. Jährlich werden dort rund zehn Millionen Artikel (Liegeware) bewegt.

Am Wareneingang des Zentrallagers fährt die Ware über ein Rollband in den RFID-Tunnel, der die RFID-Tags erfasst. Anschließend wird die Ware auf den Lagerplatz bewegt. Auch die Packplätze zur Kommissionierung zum Versand an die Filialen sind RFID-gestützt. Gleiches gilt für die Versandzone.

Was bedeutet RFID?

Das Kürzel RFID steht für eine Technologie, mit der Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt von einem Etikett mit Datenträger (Transponder oder Tag) zu einem RFID-Lesegerät übertragen werden.

Vorteile:

Die Vorteile wie höhere Bestandsgenauigkeit, geringere Versorgungslücken, schnellere Bestandserfassungen und das Aufdecken von Fehlbeständen, die durch Fehlbuchungen entstehen, können vor allem am Point of Sale im Handel realisiert werden. Vertikal agierende Unternehmen mit Zugriff auf die Produktion können den RFID-Nutzen jedoch über die komplette Wertschöpfungskette ausschöpfen. Möglich wird dies, wenn RFID-Tag mit der eindeutigen Einzelidentnummer bei der Produktion in jeden Einzelartikel eingenäht wird. Die Kooperation mit Centiveo, die sich auf die RFID-Erfassung in Warenverteilzentren konzentriert, schließt eine wichtige Lücke innerhalb dieser Supply Chain.

Fazit:

Wir sind davon überzeugt, dass die Verfolgung der Warenbewegung auf Einzelartikelebene und über alle Lagerorte bis zum Abverkauf im Modehandel die Schlüsseltechnologie für mehr Prozesseffizienz ist.

Informieren Sie sich auch auf der Homepage unseres Partners Centiveo!

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Ist unsere Lösung eines Lagerverwaltungssystems. Es koordiniert in automatischen und manuellen Lagern sämtliche Materialbewegungen und verwaltet eigenständig die Bestände nach mehreren Qualitäten.

Eingebunden in eine IT-Landschaft der Anwendungsunternehmen stellt das LVS den operativen Mittler zwischen den administrativen Systemen (ERP) und den steuernden Komponenten MFR (Materialflussrechner) dar.

Das Einsatzspektrum reicht von einfachen manuellen Lagern – evtl. mit einem integrierten SLS (Staplerleitsystem) – bis hin zu hochtechnisierten vollautomatischen Lagersystemen bestehend aus mehreren kooperierenden Lagerbereichen bis zur Zusammenführung zum Versand und Verwaltung der Touren.

Unsere Lagerverwaltungssoftware und Distribution besteht aus verschiedenen Softwaremodulen, die – je nach Anwendungsfall – beliebig zusammen konfiguriert werden können. Eingebunden in unsere moderne customizbare Oberfläche lässt sich das System sehr weitgehend über Parametrierungen einstellen. Hierzu gehören vor allem:

  • Lageraufbau und – topologie
  • mögliche Transporthilfsmittel
  • Ein- und Auslagerstrategien
  • Anbindungen an (ERP) Enterprise Ressource Planning - Systeme
  • Konfiguration der unterlagerten Steuerungen (UST)

Die maximale Anzahl gleichzeitiger Beladungen pro Palette ist beliebig.

Bestandsführung

Unser Lagerverwaltungs-System ist für die verwalteten Lagerbereiche das bestandsführende System. Auf einer Palette oder Transporteinheit kann unser Logistiktool beliebig viele Beladungen – auch ineinander verschachtelt – verwalten. Zu den Beladungen können die Chargen oder/und Verpackungseinheiten der Artikel nachgehalten werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit verschiedene Palettierungen

  • Anzahl Lagen pro Palette
  • Zwischenlagen bzw. Deckpappe
  • Stretchfolienprogramme
  • Lagenbilder und
  • Lagenhöhe bzw. Palettenhöhe

zu verwalten. Dies ist nicht nur für die Anbindung von Palettier-Robotern, sondern auch für die Verwaltung von Palettiervorgaben verschiedener Kunden erforderlich.

Bei Mangel an Artikeln kann z.B. in SICSone/lvd® auch ein Umpalettierauftrag angelegt werden.

Die Bestandsführung lässt verschiedene Qualitäten der Ware zu. Hierzu zählt in erster Linie eine beliebige Anzahl an Sperrmechanismen. Dies können manuelle Sperren, automatische Sperren (z.B. Überschreiten des MHD) oder auch Sperren durch das übergeordnete Hostsystem sein. Jede Beladung kann mehrfach gesperrt werden. Alle Sperrvorgänge werden detailliert nachgehalten.

Kommissionierung

Kommissioniervorgänge inklusive der evtl. notwendigen Nachversorgungen von Kommissionierbereichen oder –lagern können in unserem Lagersystem für automatische Kommissionierbereiche

(Ware-zu-Mann) oder manuelle Kommissionierung (Mann-zu-Ware) leicht durchgeführt werden.

Funktional zählt hierzu nicht nur die Möglichkeit der Einbindung eines Staplerleitsystems sondern auch die Ansteuerung von automatischen Bereichen (pick-by-light).

Die Kommissionierung kann mehrstufig erfolgen. Dies kann in großen Lagern über verschiedene Kommissionierbereiche für A, B und C-Artikel mit unterschiedlichen Kommissionierstrategien und einer automatischen Zusammenführung der kommissionierten Ware manuell oder automatisch durchgeführt werden.

Rückverfolgbarkeit

Im Zuge der Produkthaftung wird die nachvollziehbare Kundenlieferung immer wichtiger für die Unternehmen. Dies gilt nicht nur für die Lebensmittelindustrie, die schon heute entsprechenden Vorgaben macht. Daher geht unsere Software-Lösung über die übliche Chargenverwaltung hinaus. Jede eingelagerte Menge wird zumindest pro Palette (Transporteinheit) detailliert in Ihren Lagerbewegungen nachverfolgt und alle Lagerbewegungen archiviert. Hierzu zählen u.a. auch alle Entnahmen und Zuladungen. Somit ist bei einer entsprechenden Rückmeldung in der Vereinnahmung der Ware exakt festzustellen, welche Produktion (Zeit, Linie, etc.) im Einzelnen verladen wurde.

Eine Liste der betroffenen Lieferungen kann auch z.B. zeitlich (Produktionszeitraum von/bis) sehr leicht erfolgen.

Die Archivierung der Daten kann auch bei hohen Datenaufkommen über mehrere Jahre für den direkten Zugriff erfolgen.

Anbindung an ein ERP-System

Das Lagerverwaltungssystem arbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem zugehörigen ERP-System. Dies ist vorrangig eine standardisierte SAP R/3 – Schnittstelle, kann aber auch mit beliebigen anderen Systemen erfolgen.

In der Vereinnahmung der Ware wird gegen vorliegende Bestellungen geprüft. Hinzu kommen Entnahmeanweisungen für die Qualitätssicherung. Die Auslagerungen bzw. die Versandbereitstellung inkl. einer möglichen Kommissionierung erfolgt tourbezogen nach den Vorgaben des ERP. Über die Rückmeldung der Verladung werden i.d.R. die Versandpapiere ausgelöst.

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